Akzeptanz

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Akzeptanz im Rahmen von Security-Konzepten bedeutet Zustimmung und Annahme von neuen Regelungen durch betroffene Personen (Einzelpersonen, Abteilungen, das gesamte Unternehmen). Die Einführung von Security-Maßnahmen bedeutet aus der Sicht der Betroffenen eine Änderung ihres Verhaltens im Arbeitsalltag und zwar im Sinne von mehr Einschränkung und weniger Freiraum (z.B. Drehkreuz, Codekarten).

Gelingt es nicht, Akzeptanz für die Maßnahmen zu erzielen, so wird sich Widerstand regen, oder Ängste und Unsicherheiten beeinflussen nachhaltig negativ das Betriebsklima.

Voraussetzung für Akzeptanz ist, dass der Security-Verantwortliche sich der Ängste, Befürchtungen und Reaktionsweisen aus der Sicht der Betroffenen bewusst wird und sie ernst nimmt. Den betroffenen Personen, dem Betriebsrat, den Führungskräften oder deren Vertretern sowie den Schnittstellenabteilungen ist der Sinn, das Ziel und der Nutzen der Maßnahmen plausibel und einsichtig zu vermitteln. Die aktive Einbeziehung dieses Personenkreises in den Meinungsbildungsprozess während der Planungsphase ist das Kernstück zur Akzeptanzgewinnung. Mitbeteiligung wird dann zur Mitverantwortung für ein Security-Konzept, das alle mittragen.

Der Akzeptanzgewinnung folgt die Akzeptanzrealisierung. Das bedeutet, nicht nur vor, sondern auch während und nach Einführung muss die begonnene Kommunikation fortgesetzt werden (3-Phasen-Modell der Akzeptanz). Während der Einführung wird kommuniziert, wie praktisch sinnvoll das Konzept in den Arbeitsablauf integriert werden kann. Änderungen können frühzeitig vorgenommen werden, kostspielige und unpraktikable Lösungen werden gleichfalls kontrolliert. Nach Einführung werden Erfahrungen nachgefragt und ausgewertet, es wird gemeinsam überlegt, was noch verbesserungswürdig ist.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 29. September 2010 um 16:40 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Ute Ulrich.

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