Aerodynamisch wirksame Fläche

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Für die Bemessung von Rauch- und Wärmeableitungsöffnungen zugrunde zu legende Querschnittsfläche. Sie ist das Produkt aus geometrisch freier Fläche (Öffnungsfläche abzüglich der Flächen für Einbauten usw.) und öffnungsspezifischer Ausflusszahl. Letztere ist für jede spezielle Abzugsöffnung bzw. jedes spezielle Abzugsgerät zu ermitteln und berücksichtigt die Strömungswiderstände aus Formgebung, Einbauten, Art und Häufigkeit der Richtungsänderung der Strömung usw.. Kann die geräte- bzw. öffnungsspezifische Ausflusszahl nicht versuchstechnisch sicher ermittelt werden, kann im allgemeinen für Überschlagsberechnungen ein Faktor im Bereich zwischen 0,67 und 0,75 mit hinreichender Genauigkeit zugrunde gelegt werden. Der Außenwindeinfluss bleibt unberücksichtigt.

Die aerodynamisch wirksame Fläche wird in den Fällen zugrunde gelegt, in denen die Rauchableitung auf der Basis von brandlastbezogenen Berechnungen erfolgt (z. B. nach DIN 18232). In den Fällen, in denen die Rauchableitung auf rein funktioneller Basis dimensioniert wird (z. B. brandlastfreie Treppenräume), erfolgt die Dimensionierung auf der Basis der geometrisch freien Fläche.

Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 29. Januar 2011 um 12:36 Uhr von Admin geändert. Basierend auf der Arbeit von Gert Beilicke.

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