Advanced Encryption Standard (AES)

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Der Advanced Encryption Standard (AES) wurde vom US-amerikanischen National Institute of Standards and Technology (NIST) im November 2001 als FIPS-Verschlüsselungsstandard spezifiziert (siehe Federal Information Processing Standards - FIPS - Publication 197).

Es handelt sich um ein symmetrisches Verfahren, das mit einer festen Blockgröße von 128 Bit und wahlweisen Schlüssellängen von 128, 192 oder 256 Bit arbeitet. Der Algorithmus des Nachfolgestandards zum DES wurde aus fünfzehn Kandidaten einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt, ist frei von Patentrechten und darf unentgeltlich genutzt werden.

Grundlage des AES ist der Rijndael-Algorithmus, den die Belgier Joan Daemon und Vincent Rijmen entwickelt haben. Entscheidend für die Auswahl waren Performance, Effizienz, Flexibilität und leichte Implementierbarkeit. Rijndael eignet sich wegen seiner geringen Speicherplatzanforderungen zudem besonders gut für den Einsatz in Chipkarten, Handys und anderen Systemen mit begrenzten Ressourcen.

Das BSI führt die drei AES-Varianten in seiner Technischen Richtlinie TR-02102 "Kryptographische Verfahren: Empfehlungen und Schlüssellängen" als "empfohlene Blockchiffren" (TR-02102 Version 1.0, Stand 20.06.2008).


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