ATM

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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ATM wird im englischen Sprachraum als Abkürzung für Geldautomaten gebraucht (Automatic Teller Machine). Zu deren Schutz gegen Einbruchdiebstahl und unbefugte Wegnahme werden Wertschutzschränke für Geldautomaten eingesetzt.

ATM ist außerdem die Abkürzung für Asynchronous Transfer Mode. Es war ursprünglich als Netz der Zukunft konzipiert und integrierte sowohl den Transport von Computerdaten als auch Sprach- und Videodaten. In einem Gebäude musste somit nur noch ein einziges Netz installiert werden. Ein weiterer Vorteil war eine einheitliche Schnittstelle nach außen - zum Telekom-Unternehmen. Seit der breiten Verfügbarkeit von Gigabit-Ethernet ist ATM im LAN unterlegen. Im Weitverkehr, WAN (wide area network), war ATM zwar bereits etabliert, verlor aber zusehends Boden an günstigere Lösungen, wie Gigabit oder IP over SDH.

ATM wurde als ideal für den Einsatz als Netz zwischen Filialen angesehen. Eine zentrale Video-Überwachung lässt sich damit einfach verwirklichen.

Die wesentlichen Eigenschaften:

  • Integration von Sprache, Video und Daten
  • Bandbreite ist skalierbar: Einer Anwendung wird so viel Bandbreite - sofern ausreichend vorhanden - zugeteilt, wie sie aktuell braucht.
  • Die Bandbreite ist nicht nach oben begrenzt. Zur Zeit sind meist Komponenten bis 622 Mbit/s im Einsatz. Von der Technik ist es jedoch möglich, in den Gigabit-Bereich vorzudringen, sobald Bedarf vorhanden ist.
  • Hoher Sicherheitsstandard durch virtuelle Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Kein anderes Gerät außer den beteiligten kann die Kommunikation mithören.
  • Sowohl für Weitverkehrsnetze als auch für Lokale Netze geeignet.


Siehe auch




Diese Seite wurde zuletzt am 28. Juni 2012 um 11:43 Uhr von Oliver Wege geändert. Basierend auf der Arbeit von Admin und Christoph Wrobel.

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