Automatische Verstärkungsregelung

aus SecuPedia, der Plattform für Sicherheits-Informationen

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Eine in die Kamera integrierte automatische Verstärkungsregelung (Automatic Gain Control/AGC) gewährleistet auch bei schwankender Helligkeit einen nahezu gleichbleibenden Videoausgangspegel (oszillografierbar nur bei Analog-Kameras). In den von der Kamera-Hard- und -Software gegebenen Grenzen arbeitet diese Schaltung vollautomatisch, wenn gewünscht.

In fast allen Fällen ist die AGC über ein OSD (On-Screen-Display, also ein Bilschirm-Menü) mithilfe von Tastern, welche an der Kamera von außen zugänglich sind, zwischen „Aus“ und einem Maximalpegel (i. d. R. etwa + 30 dB) einstellbar.

Aufgabe der AGC ist es, bei schwacher Beleuchtung des zu beobachtenden Objekts die vorhandene Resthelligkeit so weit zu verstärken, bis ein akzeptables Bild geliefert werden kann. Nachteil dabei ist, dass mit Erhöhen der Verstärkung gleichzeitig der Rauschanteil im Videosignal ansteigt.

Weiterhin soll die AGC bei zu viel Helligkeit das Gegenteil bewirken, nämlich ein Absenken der zu hellen Bildanteile im Videosignal. Die Effizienz einer WDR (Wide Dynamic Range) wird dabei jedoch nicht erreicht.

Siehe auch



Diese Seite wurde zuletzt am 9. April 2013 um 16:36 Uhr von Katharina Geutebrück geändert.

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