Für Schweizreisende: Neue Zollbestimmungen ab 1.7.2014

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Quelle: Schweizerische Eidgenossenschaft
Veröffentlicht von SecuMedia am 2. April 2014.

Bern, 02.04.2014. Mit einer Revision der Zoll- und der Agrareinfuhrverordnung werden die Veranlagung von Waren im Reiseverkehr vereinfacht und der Grenzübertritt beschleunigt. Die vom Bundesrat an seiner heutigen Sitzung genehmigten Verordnungsänderungen treten am 1. Juli 2014 in Kraft.

Gemäss den neuen Bestimmungen müssen Reisende, die Waren in die Schweiz einführen wollen, künftig am Zoll zwei grundsätzliche Fragen beantworten:

1. Übersteigt der Gesamtwert der Waren die Wertfreigrenze von 300 Franken?
2. Werden die definierten Freimengen überschritten?

Werden beide Fragen mit „Nein“ beantwortet, sind keine Abgaben zu bezahlen. Sonst werden, je nachdem, Mehrwertsteuer- und/oder Zollabgaben fällig.

Freimengen bei zollpflichtigen Waren
Für so genannte sensible Waren sind aus agrar- oder gesundheitspolitischen Gründen ab einer gewissen Menge nach wie vor Zollabgaben zu bezahlen. Neu gelten ab dem 1. Juli 2014 folgende Freimengen:
 

Freimengen udn Zoll bei sensiblen Waren

 























Mittelfristig will die Zollverwaltung eine elektronische Anmeldung von Waren im Reiseverkehr (z.B. mit Smartphone) ermöglichen, was auch für die Reisenden eine massive Vereinfachung bringen wird.

Details im Dateianhang.

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